Geographie
Der Deisterberg setzt sich aus dem kleinen sowie großen Deister zusammen, wobei beide Höhenzüge durch die sog. Deisterpforte bei Springe getrennt sind. Der kleine Deister liegt nördlich des Nesselberges, südlich von Springe. Der grosse Deister bildet das uns bekannte Ausflugsziel, den Deisterberg. Mit einer Länge von ca. 21km sowie einer durchschnittlichen Breite von 4km erstreckt sich zwischen den Orten Bad Nenndorf im Nordwesten und Bennigsen bei Springe im Südosten der Deisterberg, auch der “grosser Deister” genannt.

Basisdaten zur Geologie des Deister
Der Deister hat eine hercynisch ausgeprägte Streichrichtung. Er bildet den Nordostflügel einer großen Sattelstruktur. Einem Riegel gleich trennt der dichtbewaldete Höhenzug mit dem südöstlich anschließenden Kleinen Deister und dem Osterwald die flache Calenberger Lößbörde von den Siedlungskammern des Ith, des Süntel und der Bückeberge ab. Die nach Nordosten abdachende Hälfte des Deisters ist von ausstreichenden Sandsteinen, Schluffsteinen und Tonsteinen, zum Teil mit Einschaltungen von Steinkohle gekennzeichnet. Es sind die sogenannten Obernkirchen-Schichten (Wealden) der Unterkreide. Die nach Südwesten abdachende, morphologisch etwas steilere Hälfte ist von ausstreichenden Mergelsteinen, Tonsteinen und Kalksteinen gekennzeichnet. Es sind die sogenannten Münder Mergel des Oberen Juras. Weiter nach Südwesten schließen sich Kalksteine, der sogenannte „Eimbeckhäuser Plattenkalk“, an.
